Soziologie der Kommunikation. Die Mediatisierung der Gesellschaft und die Theoriebildung der Klassiker – Ein Gastbeitrag von Stefanie Averbeck-Lietz

April 26, 2016 8:49 am Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar

Mediatisierung beginnt zeitlich weit vor der Digitalisierung und ebenso das wissenschaftliche Nachdenken über Phänomene der Mediatisierung. Wenn Mediatisierung als langandauernder „Metaprozess“ verstanden wird, der nicht erst mit den digitalen Medien beginnt oder begann (vgl. Krotz 2012), dann sollte Medien- und Kommunikationswandel auch mit Blick auf genau diesen Metaprozess und in einer Langzeitperspektive untersucht werden (vgl. Kinnebrock/Schwarzenegger/Birkner 2015). Das vorliegende Buch zur „Mediatisierung der Gesellschaft und Theoriebildung der Klassiker“ geht dabei davon aus, dass diese Langzeitperspektive auch eine Beobachtungsperspektive ist und entsprechend Mediatisierungsforschung, respektive deren Vorläufer in der frühen Soziologie und Zeitungswissenschaft, bestimmte Zugänge zum Formalobjekt Medien beschreiben:

Wissenschaftler*innen beobachten zeitgenössische Mediatisierungsprozesse spätestens mit dem sogenannten „Take off der Massenkommunikation“ (vgl. Wilke 2000), also seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Beobachtungskontext ist die zeitgenössische Theoriebildung, damals vor allem in der Geschichtswissenschaft, Nationalökonomie und der aufstrebenden Soziologie. Die Erklärhorizonte und Gesellschaftstheorien der Zeit erfahren ihrerseits durch die Inklusion des neuen Formalobjektes „Druckmedien“ selbst einen Wandel. Zunächst brachte die Beobachtung des Medienwandels im späten 19. Jahrhundert die semi-akademische Zeitungskunde und ihre sogenannte „Praktikerliteratur“ hervor, einschließlich Bücher von Journalisten und Verlegern über die Presse und ihre (Kultur)geschichte. Diese Perspektive erweiterte, sprich akademisierte sich dann ab spätestens 1915/16 und führte zur Ausdifferenzierung einer eigenständigen akademischen Disziplin, der Zeitungswissenschaft (vgl. vom Bruch/Roegele 1986; Averbeck-Kutsch 2002). Zeitgleich nahmen die Soziologen und Nationalökonomen (die mit Karl Bücher als Gründungsvater des Leipziger Instituts für Zeitungskunde vor 100 Jahren auch an der Wiege der Zeitungswissenschaft standen) den Gegenstand Presse als politische, soziale, ökonomische und kulturelle Vermittlungsinstanz moderner Gesellschaften in den Blick (vgl. Gentzel/Koenen 2012). Dies führte nicht zuletzt zu Abgrenzungsproblemen insbesondere zwischen der neu begründeten Zeitungswissenschaft und der auch noch jungen Soziologie (vgl. Bohrmann 1988, Averbeck-Lietz 1999). Ein „zeitungswissenschaftliches Milieu zwischen Zeitungswissenschaft“ und Soziologie, darunter viele Doktoranden, die in beiden Fächern Veranstaltungen belegt hatten, leistete erfolgreich Theoriearbeit und Anfänge empirischer Medienforschung (nicht zuletzt im Rückgriff auf Ferdinand Tönnies und Max Weber als akademische Lehrer und zentrale Literaturreferenzen). Dieses produktive Milieu fand 1933 durch die weitgehende Selbstgleichschaltung der Zeitungswissenschaft mit der NS-Diktatur sein Ende (vgl. Averbeck 1999; Kutsch 2010).

Es wird mit diesem Buch nicht der Weg gewählt, eine Medien- und Kommunikationsgeschichte zu schreiben (vgl. etwa Stöber 2013; Wilke 2000), sondern der Metazugang einer Beobachtungsgeschichte: Wie und was schrieben „Klassiker“ seit dem frühen 20. Jahrhundert über Kommunikation und Medien? Was beobachteten sie? Wie betteten sie dies in gesellschaftliche und soziale Veränderungen ein, bzw. wiederum in ihre Beobachtungen und Analysen zu diesen? Und was kann uns das heute alles noch sagen, bzw. inwiefern rekurrieren die Kommunikationssoziologie und die Kommunikationswissenschaft nach wie vor auf diese Klassiker? Sind die Klassiker noch ‚lebendig‘ (genug)? Damit ist deutlich ein theorienhistorischer, aber auch ein fachhistorischer Kontext zwischen Soziologie, Zeitungs-, Publizistik- und Kommunikationswissenschaft gewählt.

Nicht genüge getan werden kann mit dem Fokus auf sogenannte ‚Klassiker‘ − auf deren Schultern man als Nachgeborene/r stehe, wie es einst Robert K. Merton (1990 [1965]) in Anlehnung an Newton so schön formulierte − allerdings dem ggf. ebenso weiterführenden Nachgehen zeitgenössischer marginaler oder Außenseiterposition. Mit Ernest Manheim immerhin stellt dieses Buch einen zumindest in Deutschland weitgehend unbekannten Denker vor, der als Klassiker sicherlich einen Grenzfall darstellt: Für einen ‚echten‘ Klassikerstatus ist er zu wenig bekannt; ein institutioneller Außenseiter war er nach seiner Emigration aus Deutschland, wo er am Leipziger Institut für Soziologie eine Habilitationsschrift über die Ausdifferenzierung moderner Öffentlichkeit vorbereit hatte, als späterer Professor für Soziologie in Kansas City aber auch nicht.

Die Auswahl der Klassiker erfolgt in diesem Buch theoriegeleitet: Sie basiert auf einer Entscheidung für handlungs- und symboltheoretische Linien kommunikationssoziologischen Denkens, nicht für systemtheoretische (auch wenn diese sich de facto gegenseitig beeinflusst haben und eine systemtheoretische Schwerpunktsetzung natürlich genauso legitim wäre). Dies schafft die Verbindung zur Mediatisierungstheorie, die deutlich ein sozialkonstruktivistisches und symboltheoretisches Verständnis von kommunikativem Handeln zugrunde legt (vgl. Krotz 2012; Averbeck-Lietz 2015). Eine Auswahl ist immer nur ein Ausschnitt und so stehen im Mittelpunkt des Buches solche Denker, die a) einen zentralen Input sowohl für die gesellschaftliche Bedeutung von Massenkommunikation, hier meist noch ausschließlich von Presse, und damit auch der Herstellung von Öffentlichkeit geliefert haben, und – das ist hier entscheidend – b) auch von Kommunikation als zwischenmenschlichem, sinnstiftendem Symbolprozess generell gegeben haben und c) damit bis heute kommunikationssoziologische Denkmotive anregen können. Diesen Denkmotiven wird jeweils bis in die aktuelle kommunikationswissenschaftliche und soziologische Theoriebildung nachgegangen. So wird Max Webers Handlungstheorie und in ihrer Bedeutung für die Mediennutzungsforschung nachvollzogen oder Habermas‘ Theorie des kommunikativen Handelns für die aktuelle Medienethik, einschließlich digitaler Medien. Der Begriff des „Denkmotivs“ ist dabei flexibel und offen gehalten, er stammt von Peter Weingart (1976), der damit Theoreme und Konzepte unterhalb der Paradigmenebene bezeichnet hat. So bezieht sich diese Auswahl schließlich auf: Max Weber (1864-1920), Ferdinand Tönnies (1855-1936), Ernest Manheim (1900-2002), Jürgen Habermas (geb. 1929) und Thomas Luckmann (geb. 1927). Das ist sicherlich keine endliche Reihung, ein Rezensent hat zu Recht darauf hingewiesen, dass hier nicht zuletzt Georg Simmel fehlt (vgl. http://www.kulturbuchtipps.de/archives/1657, Abruf 18.4.2016). In der Tat: Simmels Konzept der „Wechselwirkung“ zwischen Menschen (wir würden heute von Interaktion sprechen), ist im soziologisch geprägten Milieu der Weimarer Zeitungswissenschaft ein Baustein für Überlegungen zu einer Konzeption vom aktiven Leser, dessen Einstellungen und Meinungen in Wechselwirkung mit der Presse geprägt werden (vgl. Averbeck 1999). Eine tiefergehende Auseinandersetzung mit Simmel kann der Kommunikationswissenschaft (diese Forderung schon bei Pöttker 1992) nur empfohlen werden.

Was erwartet den/die Leserin nun in dem Buch und in Bezug auf die einzelnen Denker? Max Weber ist vor einiger Zeit auch von Michael Meyen und Maria Löblich (2006) sowie unlängst von Sigfried Weischenberg (2012) sehr genau durchleuchtet worden, allerdings zumal in Bezug auf seine Pressesoziologie und seine Relevanz für die Journalismusforschung. Das vorliegende Buch dagegen geht aus von der „Verstehenden Soziologie als Metazugang zur Kommunikationssoziologie“ und differenziert Webers Denkmotive „Soziales Handeln“, „Verständigung und Kultur“ aus und wendet sie auf Fragen der Mediennutzung an – wobei dann gerade nicht nur Webers Diktum der Zweckrationalität, sondern auch der wertrationales, traditionales und emotionales Medienhandeln in Betracht genommen werden können (vgl. Mehling 2001). Ferdinand Tönnies gilt als Klassiker der Öffentlichkeitssoziologie (vgl. Hardt 2001; Pöttker 2011). Die Denkmotive, die hier damit zusammenhängen und untersucht werden, sind „Menschen in Gemeinschaft und Gesellschaft“, deren „Sprache und Verständigung“ (Tönnies Symboltheorie ist heute leider nahezu vergessen) sowie Tönnies‘ presseethische Denkmotive v.a. in seiner Monografie „Kritik der Öffentlichen Meinung“ von 1922, die sich stark am zeitgenössischen Pressewesen und dessen Ausprägungen einer Gesinnungs- und Geschäftspresse entzündeten. Angewandt werden diese Denkmotive in systematisierender Absicht auf Ausdifferenzierungen von Theorie und Empirie von Öffentlichkeitsforschung und Medienethik heute.

Ernst Manheim war in Deutschland nach 1933 ein Verfolgter und Vertriebener (vgl. Welzig 1997), der mit damals 32 Jahren noch recht jung war und sich in England und den USA eine neue akademische Karriere aufbaute und schließlich zu einem amerikanischen Soziologen wurde, dessen kommunikationssoziologisches und -anthropologisches Werk Widerhall gefunden hat (vgl. Baron/Schmidt/Reiz 2005). Manheim formulierte die „gesellschaftliche Mediatisierung menschlicher Unmittelbarbeziehungen“ (Manheim 1979 [1933]: 24) durch die Presse. Eben jene bringe es mit sich, dass gesellschaftliche Legitimitätsprozesse sich allmählich verschieben: nämlich nicht mehr charismatisch über Führerpersönlichkeiten oder traditionell über Standeshierarchien, sondern ausschließlich durch vermittelte Auseinandersetzungen und Verfahren erzeugt werden müssen. Das ist die Grundlage für ein pluralistisches Gesellschaftsverständnis und bis heute sowohl analytisch als auch normativ aktuell. Manheims Presse- und Öffentlichkeitstheorie ist – ähnlich wie die seines Lehrers Tönnies oder später die Öffentlichkeitstheorie von Jürgen Habermas – immer auch Gesellschaftstheorie. Ende 1932 war eine auf Vermittlungsleistungen in einer pluralistischen Gesellschaft gerichtete Presse allerdings nicht gerade eine Beobachtung (und schon gar keine normative Forderung), die opportun erschien. Der Habilitationsvater in spe Hans Freyer riet Manheim ebenso wie sein berühmter Cousin Karl Mannheim zum Exil und überdies noch dazu, das Buch „Die Träger der öffentlichen Meinung. Studien zur Soziologie der Öffentlichkeit“, das als Habilitationsschrift in der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig eingereicht werden sollte, zuvor noch dort zurückzuziehen. Manheim tat das. Das Buch wurde zwar noch veröffentlicht (im Verlag Rudolf Rohrer, Leipzig, Prag, Brno) blieb aber, trotzdem es so wegweisend war und positive Rezensionen auch noch nach 1933 in Deutschland erfuhr, einigermaßen unbekannt. Jürgen Habermas hat es später, 1962, in seinem Strukturwandel der Öffentlichkeit zitiert, Norbert Schindler hat es 1979 noch einmal herausgegeben. Die Universität Leipzig hat Ernest Manheim im Jahre 2000 die Ehrendoktorwürde verliehen, im gleichen Jahr feierte er seinen 100. Geburtstag an der Universität in Kansas City. Manheims Theorie der Öffentlichkeit enthält drei Typisierungen, die sie geeignet machen, damit auch nicht demokratische oder ‚gefährdete‘ Öffentlichkeiten zu untersuchen: den Typus plural, den Typus transzendental (in Anlehnung an Kant) und den Typus qualitativ. „Qualitativ“ kann Öffentlichkeit variabel auf der Basis von freiwilliger Übereinkunft, Autorität oder Totalität sein; sie beruht dabei stets auf Ausschlussmechanismen, also Exklusion Andersdenkender. Gleichwohl kann auch eine autoritär strukturierte Öffentlichkeit etwa durch Einforderungen von Transparenznormen (wie idealtypisch im transzendentalen Typus) Varianzen aufweisen und sich schließlich demokratisieren. Umgekehrt kann demokratische Öffentlichkeit durch „qualitative“ Festlegungen im Sinne von Ausschlüssen (die Manheim für das jüdische Leben in Deutschland beobachtete) Pluralität verlieren. Angewandt werden die Öffentlichkeitsmotive von Manheim in diesem Buch auf den Wandel der Öffentlichkeit in der späten DDR.

Jürgen Habermas und Thomas Luckmann dürfen in einem kommunikationssoziologischen Buch, das verständigungsorientiert und symboltheoretisch argumentiert, nicht fehlen. Habermas etwa tritt in den „Klassikern der Kommunikationswissenschaft“ von Meyen und Löblich (2006) nicht auf, meines Erachtens fehlt er hier: Denn sowohl der „Strukturwandel der Öffentlichkeit“ (1962) als auch die „Theorie des Kommunikativen Handelns“ (1981) sind für ein Verständnis von gesellschaftlicher Kommunikation in handlungstheoretischer Lesart unverzichtbar. Die Denkmotive, die in dem vorliegenden Buch „Soziologie der Kommunikation. Die Mediatisierung der Gesellschaft“ nun auf „Kommunikationsethik unter neuen Medienbedingungen“ angewandt werden, sind auch im Falle des Werkes von Habermas resümierend systematisiert worden: „Geschichte der Öffentlichkeit“ (hier können Habermas gerade aus der Warte der neueren Presseforschung zum 17. und 18. Jahrhundert wie sie die Deutsche Presseforschung Bremen u.a. mit Holger Böning prominent vertritt, empirische Defizite entgegengehalten werden[1]), „Theorie der Öffentlichkeit und verständigungsorientiertes Handeln“, „Ethik des Diskurses“. Die Anwendung durch die Autorin des Buches erfolgt dann auf Kommunikationsethik unter neuen Medienbedingungen und Ethik der Online-Kommunikation.

Thomas Luckmann gilt als Ahnherr des „Kommunikativen Konstruktivismus“ (vgl. Knoblauch 2013), der sich heute auch mit dem Figurationenansatz in der Mediatisierungsforschung trifft (vgl. Hepp/Hasebrink 2014). Dies wird verständlich wenn man, wie es die Autorinnen Marijana Tomin und Stefanie Averbeck-Lietz in diesem Kapitel gemeinsam tun, Luckmann auf dessen Kontexte, so die Phänomenologie von Alfred Schütz, bezieht und die Denkmotive „soziale Konstruktion der der Wirklichkeit“, „Lebenserfahrung als sozialer Sinn“, „Menschen als sprechend handelnde Wesen“, schließlich mündend im Denkmotiv „Die kommunikative Konstruktion der Wirklichkeit“, darstellt. Deutlich wird, dass Luckmann selbst zwar eher auf interpersonale Kommunikation geschaut hat und in der Empirie auf Gesprächskommunikation, dass er aber sehr wohl früh auch über medienvermittelte Kommunikation, nicht zuletzt auf der Basis von Computern (vgl. Luckmann 1984) nachgedacht hat. Angewandt wird die sozialkonstruktivistische Kommunikationssoziologie Luckmannscher Prägung dann auf „Kommunikative Gattungen“ und zwar insbesondere moralisierende Kommunikation.

Ziel einer Zweiteilung der Darstellung von „Denkmotiven“ der Klassiker und deren „Anwendungen“ auf ausgewählte aktuelle kommunikationssoziologische Fragestellungen ist es, Klassikerlektüre lebendig zu machen und auch zu zeigen wo, warum und wie sie in der Kommunikationswissenschaft bis heute eine Rolle spielt und gespielt hat – und so maßgeblich zum Fachverständnis wie zur Reflektion von Mediatisierung beigetragen hat und dies auch weiter leistet. Zum Schluss wird darauf geschaut, wie Mediatisierung als Metaprozess mit Industrialisierung, Urbanisierung, Rationalisierung, Individualisierung und anderen grundlegenden Wandungsprozessen des 19. und 20. Jahrhunderts zusammengespielt und Kommunikationsgeschichte geprägt hat.

Das Buch richtet sich damit vor allem an fortgeschrittene, theorieinteressierte Studierende und Wissenschaftler*innen.

 

Literatur:

Averbeck, Stefanie (1999): Kommunikation als Prozess. Soziologische Perspektiven in der Zeitungswissenschaft 1927-1934. Münster, London: LIT.

Averbeck-Lietz, Stefanie (2001): The post-1933 emigration of communication researchers from Germany. The lost works of the Weimar Generation. In: European Journal of Communication, Vol. 16 (2001), No. 4, S. 451-475.

Averbeck-Lietz, Stefanie (2015): Schnittstellen zwischen Kommunikationsgeschichte und Mediatisierungsforschung. Ein Beitrag zur theoretischen Fundierung kommunikationsgeschichtlicher Forschung. In: Kinnebrock, Susanne/Schwarzenegger, Christian/Birkner, Thomas (Hrsg.): Theorien des Medienwandels. Köln: Herbert von Halem, S. 250-276.

Baron, Frank/Reitz, Charles/Smith, David (Hg.) (2005): Authority, Culture and Communication. The Sociology of Ernest Manheim. Heidelberg: Synchron.

Bohrmann, Hans (1988): Grenzüberschreitung? Zur Beziehung von Soziologie und Zeitungswissenschaft 1900-1960. In: Sven Papcke (Hrsg.): Ordnung und Theorie. Beiträge zur Geschichte der Soziologie in Deutschland. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1986, S. 93-112.

Habermas, Jürgen (1996 [1962]): Strukturwandel der Öffentlichkeit. 5. Aufl. Frankfurt a. M. (mit einem Vorwort von 1990). Frankfurt a. M.: Suhrkamp.

Habermas, Jürgen (1988 [1981]): Theorie des kommunikativen Handelns. 2 Bde. Frankfurt a. M.: Suhrkamp Verlag.

Hardt, Hanno (2001): Social theories of the press. Constituents of communication research, 1840s to 1920s. 2nd ed. Lanham: Rowman & Littlefield.

Hepp, Andreas; Hasebrink, Uwe (2014): Kommunikative Figurationen. Ein Ansatz zur Analyse der Transformation mediatisierter Gesellschaften und Kulturen. In: Stark, Birgit/Quiring, Oliver/Jackob, Nikolaus (Hg.): Von der Gutenberg-Galaxis zur Google-Galaxis. Alte und neue Grenzvermessungen nach 50 Jahren DGPuK. Konstanz: UVK, S. 343–360.

Kinnebrock, Susanne/Schwarzenegger, Christian/Birkner, Thomas (Hrsg.): Theorien des Medienwandels. Köln: Herbert von Halem 2015.

Knoblauch, Hubert (2013): Communicative Constructivism and Mediatization. In: Communication Theory 23(3), S. 297–315.

Krotz, Friedrich (2012): Von der Entdeckung der Zentralperspektive zur Augmented Reality. Wie Mediatisierung funktioniert. In: Krotz, Friedrich/Hepp, Andreas (Hrsg.): Mediatisierte Welten. Forschungsfelder und Beschreibungsansätze. Wiesbaden: Springer VS, 27-55.

Kutsch, Arnulf (2010): Die Entstehung des Deutschen Zeitungswissenschaftlichen Verbandes. In: Jahrbuch für Kommuniktationsgeschichte, Bd. 12, S. 120-144.

Luckmann, Thomas (1984): Von der unmittelbaren zur mittelbaren Kommunikation. Strukturelle Bedingungen. In: Borbé, Tasso (Hrsg.): Mikroelektronik. Die Folgen für zwischenmenschliche Kommunikation. Berlin: Colloqium Verlag, S. 75-83.

Mehling, Gabriele (2011): Fernsehen ist kein Problem. Zu den handlungstheoretischen Vorstellungen des Uses-and-Gratifications Approach. In: Rössler, Patrick/Hasebrink, Uwe/Jäckel, Michael (Hrsg.): Theoretische Perspektiven der Rezeptionsforschung. München: Reinhard Fischer, S. 97-119.

Manheim, Ernest (1933): Die Träger der öffentlichen Meinung. Studien zur Soziologie der Öffentlichkeit. Leipzig, Prag, Brno.

Manheim, Ernst (1979 [1933]): Aufklärung und öffentliche Meinung. Studien zur Soziologie der Öffentlichkeit im 18. Jahrhundert, hrsg. und eingeleitet von Norbert Schindler. Stuttgart-Bad Cannstatt: Frommann-Holzboog.

Merton, Robert K. (1993): On the Shoulders of Giants. The Post-Italianate Edition. Chicago: The University of Chicago Press.

Meyen, Michael/Löblich, Maria (2006): Klassiker der Kommunikationswissenschaft. Konstanz: UVK.

Pöttker, Horst (1992): Kommunikationsgeschichte als Geschichte der Kommunikationswissenschaft. http://medienundzeit.at/kommunikationsgeschichte-als-geschichte-der-kommunikationswissenschaft-ueber-eine-folgenreiche-erinnerungsluecke-ein-beitrag-zur-rundfrage-neue-positionen-zur-kommunikationsgeschichte/ (Abruf 21.4.2016).

Pöttker, Horst (2011) (Hrsg.): Öffentlichkeit als gesellschaftlicher Auftrag. Klassiker der Sozialwissenschaft über Journalismus und Medien. Konstanz: UVK.

Stöber, Rudolf (2013): Von Gutenberg bis APPLE und Google. Neue Medien. Geschichte. Medieninnovation und Evolution. Bremen: Edition Lumière.

Welzig, Elisabeth (1997): Die Bewältigung der Mitte. Ernst Manheim: Soziologe und Anthropologe. Wien: Böhlau.

Weingart, Peter (1976): Wissensproduktion und soziale Struktur. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.

Weischenberg, Siegfried (2012): Max Weber und die Entzauberung der Medienwelt. Theorien und Querelen – eine andere Fachgeschichte. Wiesbaden: Springer VS.

Wilke, Jürgen (2000): Grundzüge der Medien- und Kommunikationsgeschichte. Von den Anfängen bis ins 20. Jahrhundert. Köln: Böhlau.

[1] Vgl. auch den Vortrag von Holger Böning anläßlich des 90. Geburtstages des Instituts für Zeitungsforschung in Dortmund im Januar 2016: https://niikomm.wordpress.com/programm-program/ (25.4.2016).

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Dieser Artikel wurde verfasst von Stefanie Averbeck-Lietz

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