Journalbeobachtung 02/2015

Juli 2, 2015 8:30 am Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar

I.

Media Perspektiven – Heft 4/2015

Sabine Feierabend, Theresa Plankenhorn, Thomas Rathgeb (2015): Kinder und Medien, Computer und Internet. Ergebnisse der KIM-Studie 2014. In: Media Perspektiven 04/2015: 186-198. URL: http://www.media-perspektiven.de/publikationen/fachzeitschrift/2015/artikel/kinder-und-medien-computer-und-internet/ (30.06.2015).

Abstract: Der Medienkonsum von sechs- bis 13-jährigen Kindern konzentriert sich nach wie vor hauptsächlich auf das Fernsehen. Innerhalb der durch die Studie abgedeckten Altersgruppen ergibt sich trotz der hohen Werte bei der Fernsehnutzung eine deutliche Orientierung in Richtung Computer und Internet.b einem Alter von etwa zehn Jahren kommen zu den Recherchen für die Schule und Onlinespielen auch soziale Netzwerke wie WhatsApp und Facebook im Nutzungsrepertoire hinzu, 36 Prozent der Zehn- bis Elfjährigen und 70 Prozent der Zwölf- bis 13-Jährigen sind in einem Netzwerk angemeldet. Die KIM-Studie 2014 zeigt außerdem, dass der mobile Internetkonsum im Vergleich zum Jahr 2012 deutlich zugenommen hat.

 

Walter Klingler, Sabine Feierabend, Irina Turecek (2015): Medien im Alltag junger Menschen. Befunde verschiedener Studien zur Mediennutzung Zwölf- bis 29-Jähriger. In: Media Perspektiven 04/2015: 199-209. URL: http://www.media-perspektiven.de/publikationen/fachzeitschrift/2015/artikel/medien-im-alltag-junger-menschen/ (30.06.2015).

Abstract: Das mediale Umfeld hat sich für junge Menschen in den vergangenen Jahren rasant verändert. Die im Jahr 2014 Zwölf- bis 19-Jährigen (Jahrgänge 1995 bis 2002) wachsen in ein deutlich anders geprägtes Medienumfeld hinein als ihre Vorgänger, die im Jahr 2000 Zwölf- bis 19-Jährigen (Jahrgänge 1981 bis 1988). Der vorliegende Beitrag gibt einen zusammenfassenden Überblick über die Mediennutzung Jugendlicher und junger Erwachsener. Dabei werden sowohl Daten aus der regelmäßigen Nutzungsforschung (u.a. AGF/GfK, ma Radio) als auch Ergebnisse unterschiedlicher Studien wie der Langzeitstudie Massenkommunikation, der ARD/ ZDF-Onlinestudie und der JIM-Studie herangezogen. Insgesamt zeigt sich, dass Fernsehen und Hörfunk für die heute Zwölf- bis 29-Jährigen nach wie vor sehr präsent sind. Das Internet ist für die jungen Leute als permanenter Zugang zu allen Medien, zu Massen- und Individualkommunikation aus dem Alltag kaum wegzudenken.

 

Winfried Schulz (2015): Folgen „neuer Medien“ für demokratische Prozesse. Eine kritische Betrachtung empirischer Forschungsergebnisse. In: Media Perspektiven 04/2015: 210-214. URL: http://www.media-perspektiven.de/publikationen/fachzeitschrift/2015/artikel/folgen-neuer-medien-fuer-demokratische-prozesse/ (30.06.2015).

Abstract: Im Zusammenhang mit der wachsenden Bedeutung digitaler Medien ist aus Sicht der Demokratietheorie und auch der praktischen Politik sicher die interessanteste und wichtigste Frage, ob sich hieraus Gewinne oder Verluste für die Demokratie ergeben. Eine Reihe bedenklicher Entwicklungen (u.a. Kommerzialisierung und vielfältiger Missbrauch des Netzes) führten zu einem veränderten Tenor der öffentlichen Debatte und einem Perspektivenwechsel in der Forschung. Es sind demokratierelevante Veränderungen durch digitale Medien zu beobachten, aber neben manchen, die das Etikett „revolutionär“ rechtfertigen, gibt es genauso auch Prozesse der Normalisierung sowie viele Nulleffekte. Es kommt wie immer bei Medieneffekten auf die Kontexte und Bedingungen an, auf moderierende und interagierende Faktoren.

 

Media Perspektiven – Heft 05/2015

Lothar Mai (2015): ma IP Audio: Daten zur Radionutzung im Internet. Entwicklung eines Messverfahrens für die Webradionutzung. In: Media Perspektiven 05/2015: 230-233. URL: http://www.media-perspektiven.de/publikationen/fachzeitschrift/2015/artikel/ma-ip-audio-daten-zur-radionutzung-im-internet/ (30.06.2015).

Abstract: Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) hat mit der ma IP Audio im Jahr 2014 erstmals Ergebnisse zur Webradionutzung in Deutschland veröffentlicht. Die ma IP Audio kann den Markt für Webradio gut beschreiben, aber ihre Daten haben – da sie ausschließlich auf technischen Messdaten basieren – nicht den Währungscharakter wie die personenbezogenen Hörerdaten der ma Radio und sind nicht mit diesen vergleichbar. Daher sollen künftig auch soziodemografische Angaben zu den Hörern integriert werden. Ziel ist eine Audio-Konvergenz- Datei, die klassisches Radio und digitale Audioangebote über alle Empfangswege in einer Datei planbar machen wird.

 

Cornelia Wolf, Alexander Godulla (2015): Onlinemedien und Hintergrundinformation: Nutzererwartungen. Medienrepertoires mobiler Internetnutzer und ihre Erwartung an Scrollytelling, Webdokumentationen und Multimediastory. In: Media Perspektiven 05/2015: 241-249. URL: http://www.media-perspektiven.de/publikationen/fachzeitschrift/2015/artikel/onlinemedien-und-hintergrundinformation-nutzererwartungen/ (30.06.2015).

Abstract: Mit Scrollytelling, Webdokumentationen und selektiven Multimediastorys sind in jüngerer Zeit innovative digitale Formate entstanden, die den Weg von einem nachrichtenorientierten hin zu einem geschichtenorientierten Journalismus im Internet weisen. Was aber erwarten Nutzer von aufwändigen digitalen Langformaten und würden sie dafür bezahlen? Liegen hier neue Erlösmöglichkeiten für Medienunternehmen? Im Rahmen der Studie „Neue Darstellungsformen in Journalismus und Corporate Publishing“ wurden dazu mobile Internetnutzer in Deutschland befragt.

II.

Medien & Kommunikationswissenschaft – Heft 2/2015

Dennis Lichtenstein, Alexandra Polownikow (2015): Krisen-TV. Die Politisierung der Eurorettung in deutschen Talkshows. In: Medien & Kommunikationswissenschaft, Heft 2/2015: 208-228. URL: http://www.nomos-elibrary.de/index.php?dokid=388555&v=c (30.06.2015).

Abstract: Der Beitrag befasst sich mit dem Politisierungsgrad der Eurorettung in deutschen Polit-Talkshows und schließt an die Diskussion zur Europäisierung von Öffentlichkeit und zur Demokratisierung der EU an. Mit einer quantitativen Inhaltsanalyse von Sendungen aus drei Jahren (2010 bis September 2013) werden die Positionen verglichen, die Regierung, Opposition und Akteure mit Expertenstatus auf einer ökonomischen (Marktliberalität vs. Sozialpolitik) und einer kulturellen (nationale Souveränität vs. Vertiefung der Integration) Konfliktlinie zur Eurorettung einnehmen. Auf der ökonomischen Konfliktlinie resultiert ein hoher Politisierungsgrad aus gegensätzlichen Positionen von Regierung und Opposition. Auf der kulturellen Konfliktlinie besteht im Parteienspektrum ein pro-europäischer Konsens. Ein Konflikt ergibt sich hier erst durch die Inklusion EU-kritischer Wirtschaftsexperten. Die Sendungen ermöglichen so eine umfassende Politisierung der Eurorettung, die für die Demokratisierung der EU konstitutiv ist, und sorgen zugleich dafür, dass der Parteienkonsens auf der kulturellen Konfliktlinie herausgefordert wird.

 

Jörg Hagenah, Birgit Stark, Erwin Weibel (2015): Wandel des Zeitunglesens in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine zeit- und ländervergleichende Analyse zur Einführung von Gratistageszeitungen. In: Medien & Kommunikationswissenschaft, Heft 2/2015: 246-281. URL: http://www.nomos-elibrary.de/index.php?dokid=388557&v=a (30.06.2015).

Abstract: Zeitungsmärkte befinden sich im Wandel. Dabei werden vor allem der Auflagenschwund und die ökonomische Krise der Verlagshäuser in einzelnen Ländern stark thematisiert. Seltener sind dagegen zeit- und ländervergleichende Untersuchungen, die langfristige Veränderungen von Angebot und Nachfrage in der Gegenüberstellung analysieren. Hier setzt der vorliegende Beitrag an und zeigt anhand einer Längsschnittanalyse, wie sich Angebot und Nachfrage bei unterschiedlichen Tageszeitungstypen und Lesergruppen in Deutschland, Österreich und der Schweiz entwickelt haben. Auf Basis von Sekundärdaten werden Nutzungstrends in der Gesamtbevölkerung und bei jungen Erwachsenen (14-29 Jahre) im Kontext des Markteintritts von Gratistageszeitungen analysiert. Die Ergebnisse spiegeln keine gleichförmigen Marktbewegungen wider, sondern zeigen im Ländervergleich divergierende Dynamiken in der Gesamtbevölkerung und in der jungen Altersgruppe.

 

Book reviews

Michael Dreier (2015): Ulrike Braun (2014): Exzessive Internetnutzung Jugendlicher im familialen Kontext. Analysen zu Sozialschicht, Familienklima und elterlichem Erwerbsstatus. Wiesbaden: Springer VS. In: Medien & Kommunikationswissenschaft, Heft 2/2015: 283-285. URL: http://www.nomos-elibrary.de/index.php?dokid=388559&v=a (30.06.2015).

Abstract: Der Fokus der Arbeit liegt in der detaillierten Charakterisierung des Zusammenspiels von (sozialer) Schicht, Familienklima, elterlichem Erwerbsstatus und Internetsucht. Dabei wird festgestellt, dass sich der elterliche Erwerbsstatus als geringste und der Sozialstatus als gravierenste Einflussgröße für die Entwicklung einer Internetsucht herausstellt.

 

Niels Brüggen (2015): Andreas Hepp / Matthias Berg / Cindy Roitsch (2014): Mediatisierte Welten der Vergemeinschaftung. Kommunikative Vernetzung und das Gemeinschaftsleben junger Menschen. Wiesbaden: Springer VS. In: Medien & Kommunikationswissenschaft, Heft 2/2015: 289-290. URL: http://www.nomos-elibrary.de/index.php?dokid=388563&v=a (30.06.2015).

Abstract: Das vorliegende Buch zielt auf die Rekonstruktion der kommunikativen Vernetzung und mediatisierten Vergemeinschaftung junger Menschen ab und leistet so einen empirisch begründeten Beitrag zur Theoriebildung der Mediatisierung von Vergemeinschaftung ebendieser Generation. Die kritische Auseinandersetzung mit dem Narrativ „Digital Native“ zieht sich als roter Faden durch das Werk. Einen besonderen Wert erlangt auch die Darstellung der Herausforderungen der Mediatisierung von Vergemeinschaftung, aus Sicht des Rezensenten dort wo sie mit Typisierung verschränkt wird. Wie sich durchaus widersprüchliche Anforderungen angesichts der Mediatisierungsprozesse konkretisieren, wird beispielsweise an der Gestaltung situativer Mobilität in dynamischen Konstellationen der Ab- und Anwesenheit plastisch ausgearbeitet.

 

III.

New Media and Society – Heft 4/2015

Chang-Hyun Jin (2013): The role of Facebook users’ self-systems in generating social relationships and social capital effects . In: New Media & Society April 2015: 501-519. URL: http://nms.sagepub.com/content/17/4/501.full (30.06.2015).

Abstract: The aim of this research was to investigate the effects of online social networking use on bridging and bonding social relationships as well as on social capital effects. The study examined how the self-systems of users of the social networking website Facebook (where a self-system comprises four elements—self-efficacy, self-assertion, social presence, and self-esteem) and intensity of use affected the abovementioned social relations and social capital effects. Using data from a survey of Facebook users (n =306), the result revealed that Facebook users’ self-systems played an important role in the formation of bridging and bonding social relationships as well as in generating social capital effects. However, self-esteem did not affect bonding social relationships significantly. The study also found that Facebook users’ self-systems mediated the relationship between bridging and bonding social relationships and social capital effects.

 

Lillian Boxman-Shabtai, Limor Shifman (2013): When ethnic humor goes digital. In: New Media & Society April 2015: 520-539. URL: http://nms.sagepub.com/content/17/4/520.full (30.06.2015).

Abstract: This article explores new forms of ethnic humor as emergent in a salient arena of contemporary culture: our electronic mailboxes. We argue that two processes underpin the manifestations of ethnic humor as it ‘goes online’: the global turn and the turn to genre plurality. We examine the implications of these processes through (1) content analysis of 1000 Israeli humorous ‘forwards’ and (2) a grounded analysis of 130 texts representing ethnic groups with varying degrees of proximity to Israeli culture. Regarding the global turn, we found that non-local ethnicities are ‘imported’ to the local symbolic sphere via new forms of humor. Regarding the turn to genre plurality, results indicate that while old forms of ethnic humor typically include explicit stereotyping, new forms introduce a wider variety of stances towards ethnic stereotypes, ranging from their reproduction in visual language to a polysemic stance, and finally to their neutralization.

 

Rhiannon Bury, Johnson Li (2013): Is it live or is it timeshifted, streamed or downloaded? Watching television in the era of multiple screens. In: New Media & Society April 2015: 592-610. URL: http://nms.sagepub.com/content/17/4/592.full (30.06.2015).

Abstract: The viewing of television programming on screens other than a television set has become increasingly common. This article discusses the different modes of viewing that have emerged as a result of timeshifting, downloading, streaming and mobile technologies. Using data collected from an online survey (n = 671) over a six-month period in 2010–2011, we present a descriptive and inferential statistical analysis of both traditional and emerging modes of viewing. We also examine whether significant differences exist across three demographic variables: gender, age and country or region of residence. Our findings show that while the majority of viewing still takes place in front of a television screen, the computer has achieved secondary screen status among North Americans and equal status among younger viewers and Europeans. Viewing on a mobile device remains minimal across all demographics.

 

Erika Polson (2013): A gateway to the global city: Mobile place-making practices by expats. In: New Media & Society April 2015: 629- URL: http://nms.sagepub.com/content/17/4/592.full (30.06.2015).

Abstract: Drawing from ethnographic research of expatriates who use meetup.com and similar digitally based social organizing platforms to access events in Paris, this paper explores how on- and offline meet-up rhetoric and routines contribute to the production of a mobile “sense of place” for people who have relocated or traveled alone. By highlighting how participants may use digital media to create a sense of belonging to an “international community” extendable across a series of local places, this research diverges from earlier studies that have focused on how migrants use media to maintain connections to a “homeland” or to reconstitute the home abroad. Although the paper celebrates new agencies afforded by mobile place-making, particularly for women, I suggest that as professional labor trends increasingly assert the value of placeless-ness, tools that combine communication with location-based digital organizing will only grow in importance and the “support” provided by them should be continually interrogated.

 

New Media and Society – Heft 5/2015

Wonsun Shin (2013): Parental socialization of children’s Internet use: A qualitative approach. In: New Media & Society May 2015: 649-665. URL: http://nms.sagepub.com/content/17/5/649.full (30.06.2015).

Abstract: This study explores how parents feel about the Internet and its impact on children, how they manage children’s Internet use, and how they view the role of various socialization agents in creating a safer Internet environment for children. In-depth interviews with parents of children aged 7–12 revealed that parents presumed more positive than negative influence of the Internet on their children and felt confident about their ability to manage their children’s Internet use. This high confidence in their own management, however, seemed to lead parents to be less engaged in purposeful and communication-based parental mediation and be less interested in updating their Internet knowledge. Nonetheless, they argued that parents should be actively engaged in communication with their children and be equipped with Internet knowledge to promote a safer online environment for children. Implications of the findings are discussed and suggestions for future research are provided.

 

Joost Poort, Ilan Akker, Paul Rutten, Jarst Weda (2013): Perspectives of creators and performers on the digital era. In: New Media & Society May 2015: 666-690. URL: http://nms.sagepub.com/content/17/5/666.full (30.06.2015).

Abstract: In this contribution, a nearly comprehensive survey among creators and performers in media, arts and entertainment in the Netherlands is presented. It concerns the implications of digital reproduction and distribution for the creative professions as perceived by those working in it. Based on regressions and cluster analysis of the survey data, an analysis is provided of income developments and perceived threats and opportunities of digitisation, as well as an exploration of the underlying socio-economic and professional factors. Many creators and performers perceive digitisation primarily as a threat. Although age is a relevant explanatory factor for the opinions regarding digitisation, the notion of a generation gap is shown to be an oversimplification. Other relevant dimensions include income development, education level and the way digitisation has affected respondents’ discipline.

 

New Media and Society – Heft 6/2015

Leighton Evans (2014): Being-towards the social: Mood and orientation to location-based social media, computational things and applications. In: New Media & Society June 2015: 845-860. URL: http://nms.sagepub.com/content/17/6/845.full (30.06.2015).

Abstract: Through an investigation of patterns of use of the location-based social network Foursquare derived from an extensive ethnographic survey of users, this paper focuses on the orientation of users towards location-based social media and mobile computational devices. Utilising Heidegger’s notions of mood and attunement to the world, the paper argues that the towards-which of the user, that is the mood of the user in a phenomenological sense, is critical to their experience of using location-based social media and the revealing of place that emerges from that usage. A contrast between a technological and a poetic or computational revealing of place can then be established based on the phenomenological orientation of user to device, application and world. The emphasis on orientation and attunement has implications for application design and research on user experience.

 

Masahiro Yamamoto, Matthew Kushin, Francis Dalisay (2013): Social media and mobiles as political mobilization forces for young adults: Examining the moderating role of online political expression in political participation. In: New Media & Society June 2015: 880-898. URL: http://nms.sagepub.com/content/17/6/880.full (30.06.2015).

Abstract: A web survey of college students was conducted to examine whether online political expression moderates the effects of political media use on political participation. Results showed that online political expression enhanced the effects of political mobile apps, traditional offline and online media, and social media on political participation. Implications are discussed for a mobilizing role of online media in the democratic process for young adults.

 

Alcides Velasquez, Robert LaRose (2014): Youth collective activism through social media: The role of collective efficacy. In: New Media & Society June 2015: 899-URL: http://nms.sagepub.com/content/17/6/899.full (30.06.2015).

Abstract: Longitudinal interorganizational relationships in New Orleans are used to assess the ways in which organizations employed information and communication technologies to (re)connect to their social networks and with what impact regarding post-disruption capacity building. Findings reveal tensions in old and new media use and that using multiple media is an organizing mechanism that improves rebuilding efficiency and effectiveness. Specifically, using mixed media, more so than any one old or new media, facilitated bridging and bonding social capital to expand network capacity. An Organizational Media Spectrum model integrates media intimacy, familiarity, and network capacity to illustrate the relationship between media strategies and organizing processes for building capacity in social networks.

 

Wilma Clark, Nick Couldry, Richard MacDonald, Hilde Stephansen (2014): Digital platforms and narrative exchange: Hidden constraints, emerging agency. In: New Media & Society June 2015: 919- URL: http://nms.sagepub.com/content/17/6/919.full (30.06.2015).

Abstract: It is well known that narrative exchange takes distinctive forms in the digital age. Less understood are the digitally based processes and infrastructures that support or constrain the wider exchange of narrative materials. This article reports on research in a UK sixth form college with ambitions to expand its students’ digital skills. Our approach was to identify the preconditions (sometimes, but often not, involving fully formed narrative agency) that might support sustained narrative exchange. We call these conditions collectively ‘proto-agency’, and explore them as a way of establishing what a ‘digital story circle’ (not just a digital story) might be: that is, how new digital platforms and resources contribute to the infrastructures for narrative exchange and wider empowerment in a complex institutional context. During our fieldwork, interesting insights into the tensions around social media emerged. Only by understanding such forms of proto-agency can we begin to assess the participatory potential of digital platforms for young people in education today.

 

IV.

Convergence – Heft 2/2015

Clark Greer, Douglas Ferguson (2014): Tablet computers and traditional television (TV) viewing: Is the iPad replacing TV? In: Convergence: The International Journal of Research into New Media Technologies May 2015: 244-256. URL: http://con.sagepub.com/content/21/2/244.full (30.06.2015).

Abstract: Over the past 3 years, tablet computers have become increasingly popular devices. In particular, Apple’s iPad and its accompanying apps have taken the tablet market by storm. The technology enables users to accomplish a variety of tasks, including viewing television (TV) programs and other video sources on the device. Based on media uses and gratifications, an exploratory study examined whether the iPad was replacing traditional TV viewing. Results showed that, rather than displacing time with TV, the amount of TV viewing on an iPad was positively related to the amount of time watching traditional TV.

 

Book Reviews

Julian McDougall (2015): José van Dijk (2013): The Culture of connectivity: A critical history of social media. Oxford: Oxford University Press. In: Convergence: The International Journal of Research into New Media Technologies May 2015: 284-285. URL: http://con.sagepub.com/content/21/2/244.full (30.06.2015).

Abstract: In this valuable contribution, Van Dijck is concerned with ‘deconstructing what meanings developers impute to their platforms, meanings that peculiarly reflect rhetorical attempts to absorb utopian web 2.0 connotations into corporate missions’ (p. 11). The organization of the book is determined by affordance – Facebook, Twitter, Youtube, Flickr and Wikipedia. The Culture of Connectivity is highly recommended for any course requiring students to adopt a mature, critical and historically informed approach to social media. We’ll be adopting it for our Media in Transition course and I’ll be recommending it to the media teachers we work with on our continuing professional development (CPD) programmes. Its most significant contribution is the analytical prism that students and researchers alike can apply to the shared and contrasting ideological principles of future platforms.

 

V.

Communications – Heft 2/2015

Gaspar Brändle, Miguel Cardaba, Reynaldo Rivera (2015): Violent audiovisual content and social consequences: The moderating role of aggression in adolescents. In: Communications 2/2015: 199–218. URL: http://www.degruyter.com/view/j/comm.2015.40.issue-2/commun-2015-0004/commun-2015-0004.xml?format=INT (30.06.2015).

Abstract: Numerous studies have linked the consumption of violent audiovisual content to the increase of aggressive cognitions and behaviors. This research aims to clarify whether the possible harmful consequences of violent videogames might vary depending on an individual variable such as trait aggressiveness. A correlational study was carried out among 6,130 teenagers (average age of 13.8 years) from two European countries, in which it became evident, by means of multiple regression analyses, that there was a positive correlation between the use of violent videogames and aggressive behavioral intentions. More relevantly, these correlations were greater amongst those subjects with higher scores on the Aggression Scale. Finally, when analyzing the subjective experiences of users of violent videogames, the more aggressive individuals manifested a greater desire to imitate the characters of the interactive content, admitting that they ended up more agitated even when their initial objective was to relieve tension or relax.

 

Nele Simons (2015): TV drama as a social experience: An empirical investigation of the social dimensions of watching TV drama in the age of non-linear television. In: Communications 2/2015: 219–236. URL: http://www.degruyter.com/view/j/comm.2015.40.issue-2/commun-2015-0005/commun-2015-0005.xml?format=INT (30.06.2015).

Abstract: As time-shifting technologies and digital convergence are facilitating and encouraging increasingly individualized and personalized television viewing practices, the social role and function of traditional linear television might be changing as well. Through empirical audience research, using TV diaries and interviews, this article investigates the social dimensions of engaged viewers’ reception of TV drama and explores how audiences themselves experience contemporary television as a social medium. The qualitative analysis reveals three social dimensions in viewers’ engagement with TV drama and indicates that television is generally still perceived as a social medium. Time-shifting technologies do not only fracture audiences, they also create new opportunities for social connections with peer viewers.

 

VI.

Publizistik – Heft 2/2015

Ines Engelmann, Manuel Wendelin (2015): Relevanzzuschreibung und Nachrichtenauswahl des Publikums im Internet. In: Publizistik, Heft 2/2015: 165-185. URL: http://link.springer.com/article/10.1007/s11616-014-0221-5 (28.03.2015).

Abstract: Dieser Beitrag untersucht den Einfluss von Kommentarhäufigkeiten und Nachrichtenfaktoren auf die Relevanzzuschreibung und Nachrichtenauswahl des Publikums im Internet. Diese Frage ist vor dem Hintergrund relevant, dass Nachrichtennutzung im Internet unabhängiger von der Gewichtung durch formale Präsentationsmerkmale des Journalismus erfolgt als bei Offline-Medien. Im Rahmen des dynamisch-transaktionalen Ansatzes werden Annahmen modelliert, wonach die durch Publikumskennzahlen ablesbare Größe des Mit-Publikums Nachrichtennutzern im Internet als Orientierung für eigene Relevanzzuschreibungen sowie in der Folge auch für Selektionsentscheidungen dienen könnte. Es ist aber ebenso denkbar, dass Nachrichtenfaktoren nach wie vor als einflussreiche Relevanzindikatoren fungieren. Für die Beantwortung der Frage wird ein faktorieller Survey in einem experimentellem Setting mit 16 Gruppen durchgeführt (N   = 320 Nutzer). Es zeigt sich, dass Nachrichtenfaktoren einen stärkeren Einfluss auf Relevanzurteile und Selektionsentscheidungen haben als Kommentarhäufigkeiten, wenngleich Kommentarhäufigkeiten zumindest die Zuschreibung von Relevanz durch Nutzer beeinflussen.

 

Beobachtete Journals

Media Perspektiven: http://www.media-perspektiven.de/publikationen/fachzeitschrift/
Medien & Komm.wiss: http://www.m-und-k.nomos.de/archiv/2015/
New Media and Society: http://nms.sagepub.com/content/by/year/2015
Convergence : http://con.sagepub.com/content/by/year
Communications: http://www.degruyter.com/view/j/comm_comm.2015
Publizistik: http://link.springer.com/journal/volumesAndIssues/11616

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