Journalbeobachtung 03/2014

September 30, 2014 4:28 pm Veröffentlicht von Schreibe einen Kommentar

I.

Media Perspektiven – Heft 7-8/2014

 

ARD-Forschungsdienst (2014): Zielgruppen in neuen Werbeumfeldern. In: Media Perspektiven, 7-8/2014, S. 420-425. URL: http://www.mediaperspektiven.de/publikationen/fachzeitschrift/alleausgaben/2014/detailseite/publication//Publication/ard-forschungsdienst/

Abstract: Bei der Kommunikation mit potentiellen Konsumenten muss beachtet werden, dass mit veränderten Werten, Normen und Zugangswegen zu den Medien auch andere Nutzungsmuster einhergehen. Bestimmte Kommunikationsformen und Inhalte müssen je nach Werbezielgruppe angepasst werden.

 

Busemann, Katrin/Tippelt, Florian (2014): Second Screen: Parallelnutzung von Fernsehen und Internet. Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie. In: Media Perspektiven, 7-8/2014, S. 408-416. URL: http://www.media-perspektiven.de/publikationen/fachzeitschrift/2014/artikel/second-screen-parallelnutzung-von-fernsehen-und-internet.

Abstract: Die Parallelnutzung von Fernsehen und Internet wird in der Branche unter dem Stichwort „Second Screen“ diskutiert, was recht anschaulich ein Szenario beschreibt, in dem parallel zum Fernseher ein zweiter Bildschirm zum Einsatz kommt. Dies eröffnet für die Fernsehsender die Chance, die Bindung an Fernsehinhalte und Markenwelten zu erhöhen. Die ARD/ZDFOnlinestudie 2014 hat untersucht, inwieweit Tätigkeiten parallel zum Fernsehen nachgegangen wird.

 

Frees, Beate (2014): Konvergentes Fernsehen: TV auf unterschiedlichen Zugangswegen. In: Media Perspektiven, 7-8/2014, S. 417-419. URL: http://www.media-perspektiven.de/publikationen/fachzeitschrift/2014/artikel/konvergentes-fernsehen-tv-auf-unterschiedlichen-zugangswegen.

Abstract: Fernsehen und Internet konkurrieren hinsichtlich Angebotsvielfalt und Verfügbarkeit der Inhalte. Beim direkten Vergleich der Mediengattungen in Bezug auf die tägliche Sehdauer ergibt sich ein differenziertes Bild: Die Zuschauer von heute schauen nicht weniger fern, sondern auf unterschiedlichen Wegen. Die komplementäre Nutzung des Fernsehens über das Internet wurde zum zweiten Mal in der ARD/ZDF-Onlinestudie abgefragt.

 

Koch, Wolfgang/Liebholz, Bernd (2014): Bewegtbildnutzung im Internet und Funktionen von Videoportalen im Vergleich zum Fernsehen. Ergebnisse der ARD/ZDFOnlinestudie. In: Media Perspektiven, 7-8/2014, S. 397-407. URL: http://www.media-perspektiven.de/publikationen/fachzeitschrift/2014/artikel/bewegtbildnutzung-im-internet-und-funktionen-von-videoportalen-im-vergleich-zum-fernsehen .

Abstract: Das Internet bietet vielfältige Möglichkeiten der Bewegtbildnutzung: Online live oder zeitversetzt fernsehen zählt ebenso dazu wie die Nutzung von Videoportalen, HbbTVMediatheken, eingebetteten On-demand-Videos auf nachrichtlichen Websites oder von Video- Streamingdiensten bzw. Kino auf Abruf. Die Videos können aus professionellem TV-Kontext stammen, von Unternehmen zu Werbezwecken produziert oder von Privatpersonen ins Netz gestellt worden sein. Welche und wieviele Onliner diese Möglichkeiten nutzen und in
welchem Verhältnis die Online-Bewegtbildnutzung zum klassischen Fernsehen steht, wird anhand von aktuellen Daten aus der ARD/ZDF-Onlinestudie 2014 analysiert.

 

Van Eimeren, Birgit/Frees, Beate (2014): 29 Prozent der Deutschen online – Zuwachs bei mobiler Internetnutzung und Bewegtbild. Ergebnisse der ARD/ ZDF-Onlinestudie 2014. In: Media Perspektiven, 7-8/2014, S. 378-396. URL: http://www.media-perspektiven.de/publikationen/fachzeitschrift/2014/artikel/79-prozent-der-deutschen-online-zuwachs-bei-mobiler-internetnutzung-und-bewegtbild .

Abstract: Ziel der jährlichen ARD/ ZDF-Onlinestudie ist es festzuhalten, wie sich die Internetnutzung der Deutschen über die Jahre ändert. Grundgesamtheit für die Untersuchung ist die Deutsch sprechende Bevölkerung ab 14 Jahren. 2014 wurde eine national repräsentative Stichprobe von 1814 Personen befragt. Es wurden Ergebnisse zu folgenden Themenfeldern veröffentlicht: Entwicklung der Internetnutzung allgemein, Verhalten auf Social Networking Platformen, Nutzungszeit und -dauer, Zugangswege ins Netz (zu Hause und mobil), Nutzungsmotive, Videos und Audios im Netz.

 

Media Perspektiven – Heft 9/2014

 

Wladarsch, Jennifer/Neuberger, Christoph/Brockmann, Tobias/Stieglitz, Stefan (2014): Der Bundestagswahl 2013 in Social Media. Themen, Parteien, Spitzenkandidaten, und Resonanz auf Twitter, Blogs und meta.tagesschau. In: Media Perspektiven, 9/2014, S. 456-476. URL: http://www.media-perspektiven.de/publikationen/fachzeitschrift/2014/artikel/der-bundestagswahlkampf-2013-in-den-social-media/.

Abstract: Wie während des Bundestagswahlkampfs 2013 Themen, Parteien und Kandidaten in den Sozialen Medien präsentiert und diskutiert wurden, wurde in den vier Monaten vor der Wahl anhand einer Monitoring-Studie der Ludwig-Maximilians-Universtität München und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ermittelt. Einbezogen wurden Twitter, 76 Blogs und das Forum meta.tagesschau. Erfasst wurden Beiträge zu 16 Themen, die im Wahlkampf eine Rolle spielten, zu den acht größten Parteien und zu den Kanzlerkandidaten von CDU und SPD.

 

II.

Medien & Kommunikationswissenschaft – Heft 3/2014

 

Wendelin, Manuel/Engelmann, Ines/Neubarth, Julia (2014): Nachrichtenfaktoren und Themen in Nutzerrankings. Ein Vergleich der journalistischen Nachrichtenauswahl und der Selektionsentscheidungen des Publikums im Internet. In: Medien- und Kommunikationswissenschaft 63, 03/ 14. URL: http://www.hans-bredowinstitut.de/de/mampk/abstracts-mk-32014 .

Abstract: Noch nie wussten Journalisten so viel über die Nachrichtenauswahl des Publikums wie heute. Unterschiedliche Webmetriken sind die Grundlage für eine neue Transparenz des Mediennutzungsverhaltens. Gleichzeitig sind viele Redaktionen durch die schwierige wirtschaftliche Lage einiger Medien dazu gezwungen, die Auswahlkriterien des Publikums bei den eigenen Selektionsentscheidungen zu berücksichtigen. Dadurch verändert sich das Verhältnis zwischen Journalismus und Publikum. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung will der Aufsatz einen Beitrag zur Debatte um eine möglicherweise zunehmende Publikumsorientierung im Journalismus leisten. Es wurde eine Inhaltsanalyse verschiedener journalistischer Medienformate und Nutzerrankings im Internet durchgeführt. Konkret geht es um einen Vergleich von Nachrichtenwerten und Themen.

 

Book Reviews

Cronqvist, Marie (2014): Review von Monika Djerf-Pierre /Mats Ekström (Eds.) (2013): Swedish Broadcasting. Communicative Ethos, Genres and Institutional Change. Göteborg: Nordicom. In: Medien- und Kommunikationswissenschaft 63, 03/ 14. URL: http://www.m-und-k.nomos.de/archiv/2014/heft-3/ .

Abstract: Wie gehen junge Menschen mit den Herausforderungen der digitalen Medien um, wie verändern sich ihr Alltag und ihre Lebenswirklichkeiten? Im Kontext der gegenwärtigen gesellschaftlichen, medien- und technikbasierten Umbrüche bilden sich neue Subjektformen heraus. Anhand von Analysen der zentralen gesellschaftlichen Felder Arbeit, Lernen und Kommunikation zeigen die Beiträge dieses Bandes, welche neuen Praktiken – und damit auch neue Selbst- und Weltbilder – Subjekte im Umgang mit digitalen Medien entwickeln.

 

Dang-Anh, Mark (2014): Review von Claudia Fraas/Stefan Meier/Christian Pentzold (Hrsg.) (2013): Online-Diskurse. Theorien und Methoden transmedialer Online-Diskursforschung. Köln: Herbert von Halem. In: Medien- und Kommunikationswissenschaft 63, 03/ 14. URL: http://www.m-und-k.nomos.de/archiv/2014/heft-3/ .

Abstract: Der Band bietet einen Überblick über konzeptuelle Fragen der Konstitution von Öffentlichkeiten, des Zusammenspiels multimodaler Kommunikationsformen sowie der Verbindung kollektiven und individuellen Diskurshandelns: Wie formen und ändern sich die Wissensordnungen einer Gesellschaft, in der digitale vernetzte Medien zum Alltag gehören? Auf welche Weise, mit welchen Mitteln und mit welchen Konsequenzen werden Diskurse in transmedialen Netzwerken hervorgebracht? Wie ist die internetbasierte Kommunikation über öffentliche Themen mit der massenmedialen Berichterstattung verschränkt? Und wie verhält sich interpersonales Kommunizieren zur publizistischen Tätigkeit kollektiver Diskursakteure?

 

Geise, Stephanie (2014): Review von Sebastian Feuß (2013): Auf den ersten Blick. Wie Medieninhalte wahrgenommen und rezipiert werden. Wiesbaden: Springer VS. In: Medien- und Kommunikationswissenschaft 63, 03/ 14. URL: http://www.m-und-k.nomos.de/archiv/2014/heft-3/ .

Abstract: Über das mikroanalytische Instrument der Blickverlaufsmessung (Eyetracking) untersucht Sebastian Feuß die Nutzung und Rezeption sowohl von Printmedien als auch von Onlineangeboten journalistischer Nachrichtenmedien. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage nach der Abhängigkeit der Wahrnehmung, der kognitiven Informationsverarbeitung sowie der Seitenerschließung von der Präsentation der Informationsangebote: Wie müssen journalistische Inhalte visuell aufbereitet und präsentiert werden, damit sie wahrgenommen und verstanden werden?

 

Jünger, Jacob (2014): Review von Ulrike Ackermann (Hrsg.) (2013): Im Sog des Internets. Öffentlichkeit und Privatheit im digitalen Zeitalter. Frankfurt am Main: Humanities Online. In: Medien- und Kommunikationswissenschaft 63, 03/ 14. URL: http://www.m-und-k.nomos.de/archiv/2014/heft-3/ .

Abstract: Der Sammelband „Im Sog des Internets“ enthält Forschungsergebnisse des Projekts „Privatheit und Öffentlichkeit im digitalen Zeitalter“, einer Kooperation des John-Stuart-Mill-Instituts für Freiheitsforschung der (privaten) Hochschule Heidelberg mit der Universität Heidelberg. Gefragt wird nach den Veränderungen, denen das Verständnis von und der Umgang mit Privatheit in Zeiten des Internets unterliegen. Das übergreifende Ziel ist die sachliche Analyse und Einschätzung verschiedener technologischer Phänomene sowie daran anknüpfender gesellschaftlicher Debatten.

 

Kneidinger, Bernadette (2014): Review von Kai Erik Trost (2013): Soziale Onlinenetzwerke und die Mediatisierung der Freundschaft. Eine qualitative Studie zur Bedeutung von Facebook für das Freundschaftskonzept Jugendlicher. Baden-Baden: Nomos. In: Medien- und Kommunikationswissenschaft 63, 03/ 14. URL: http://www.m-und-k.nomos.de/archiv/2014/heft-3/ .

Abstract: Soziale Onlinenetzwerke wie Facebook sind fester Bestandteil der alltäglichen Kommunikation von Jugendlichen. Was bedeutet es für die Freundschaft, wenn Jugendliche alle verfügbaren medialen Technologien und insbesondere Soziale Onlinenetzwerke nutzen, um mit der Clique und den Freunden in Kontakt zu bleiben? Bringt diese Art des medialen Handelns beispielsweise Veränderungen in Bezug auf Bedeutungszuschreibungen, Werte und Verhaltensweisen mit sich? Welche Rolle spielt gerade Facebook für den täglichen Ablauf und die Artikulation von Freundschaft?

 

Löblich, Maria (2014): Review von Lutz Hachmeister/Dieter Anschlag (Hrsg.) (2013): Rundfunkpolitik und Netzpolitik. Strukturwandel der Medienpolitik in Deutschland. Köln: Halem. In: Medien- und Kommunikationswissenschaft 63, 03/ 14. URL: http://www.m-und-k.nomos.de/archiv/2014/heft-3/ .

AbstractDebatte zum Strukturwandel der Medienpolitik: Mit dem alltäglichen Metamedium Internet ist eine neue Sphäre der Netzpolitik entstanden, die allerdings auf das Feld der klassischen Massenmedien übergreift. Öffentliche Debatten um die Zukunft des professionellen Journalismus, das Leistungsschutzrecht, die Marktmacht neuer Wissenskonzerne wie Google oder die psychophysischen Folgen der Nutzung digitaler Netzwerke zeigen, dass Medien- und Netzpolitik nur noch mit hohem terminologischen Aufwand voneinander zu trennen sind.

 

Löblich, Maria (2014): Review von Hans Peter Bull (2013): Netzpolitik. Freiheit und Rechtschutz im Internet. Baden-Baden: Nomos. In: Medien- und Kommunikationswissenschaft 63, 03/ 14. URL: http://www.m-und-k.nomos.de/archiv/2014/heft-3/ .

Abstract: Was heißt Freiheit im Internet und wie können die Individualrechte gegen die Risiken der Vernetzung geschützt werden? Wie entwickelt sich die Demokratie weiter? Welche Bedeutung hat der Datenschutz? Das sind wesentliche Fragen aktueller Netzpolitik.

 

Radue, Melanie (2014): Review von Ulla Carlsson (Ed.) (2013): Freedom of Expression Revisited. Citizenship and Journalism in the Digital Era. Göteborg: Nordicom In: Medien- und Kommunikationswissenschaft 63, 03/ 14. URL: http://www.m-und-k.nomos.de/archiv/2014/heft-3/ .

Abstract: A critical perspectives on experiences and conceptions of freedom of expression and the media in contemporary communication societies. The book reflects Nordic as well as global perspectives. In recent years, there has been widespread concern about the ability of the media to maintain and develop their role as a pillar of democracy. Issues regarding freedom of expression, freedom of information and freedom of the press are more complex than ever.

 

III.

New Media and Society – Heft 5/2014

 

Andén-Papadopoulos, Kari (2013): Citizen camera-witnessing: Embodied political dissent in the age of ‘mediated mass self-communication’. In: New Media & Society 16, 05/2014, p. 753-769. URL: http://nms.sagepub.com/content/16/5/753.abstract .

Abstract: This article interrogates the emerging modes of civic engagement connected to the mobile camera-phone, and the ways in which they require us to rethink what it is to bear witness to brutality in the age of fundamentally camera-mediated mass self-publication.

 

Ledbetter Andrew M./Mazer, Joseph P. (2013): Do online communication attitudes mitigate the association between Facebook use and relational interdependence? An extension of media multiplexity theory. In: New Media & Society 16, 05/2014, p. 806-822. URL: http://nms.sagepub.com/content/16/5/806.abstract (27.08.14).

Abstract: Given Facebook’s popularity for the maintenance of interpersonal relationships, this investigation examined the extent to which frequency of Facebook communication with a specific friend predicts relational interdependence. The chief goal of the investigation was to extend media multiplexity theory by examining whether attitudes toward (a) online self-disclosure and (b) online social connection moderated this association. Results not only replicated previous findings that multiple media are associated with relational interdependence, but also supported the hypothesized moderation of online communication attitude. Based on these results, the manuscript explores how media multiplexity theory might be extended to account for communicator cognitions about communication media.

 

Sauter, Theresa (2013): ‚What’s on your mind?’ Writing on Facebook as a tool for selfformation. In: New Media & Society 16, 05/2014, p. 823-839. URL: http://nms.sagepub.com/content/16/5/823.abstract .

Abstract: In the context of modern western psychologised, techno-social hybrid realities, where individuals are incited constantly to work on themselves and perform their self-development in public, the use of online social networking sites (SNSs) can be conceptualised as what Foucault has described as a ‘technique of self ’. This article explores examples of status updates on Facebook to reveal that writing on Facebook is a tool for self-formation with historical roots. Exploring examples of self-writing from the past, and considering some of the continuities and discontinuities between these age-old practices and their modern translations, provides a nontechnologically deterministic and historically aware way of thinking about the use of new media technologies in modern societies that understands them to be more than mere tools for communication.

 

Schroeder, Ralph/Ling, Rich (2013): Durkheim and Weber on the social implications of new information and communication technologies. In: New Media & Society 16, 05/2014, p. 789-805. URL: http://nms.sagepub.com/content/16/5/789.abstract .

Abstract: Max Weber and Emile Durkheim made an important contribution to our understanding of new information and communication technologies (ICTs). While they did not discuss ICTs in their work, they provided conceptual tools at the macro-, meso- and micro-social levels that help us understand the use of ICTs. We examine how Weber’s iron cage and Durkheim’s mechanical solidarity and ritual present a coherent account of how ICTs sustain cohesion and also enmesh us in mediated interactions in complex societies. Thus, they directly address the question of the implications of increasingly mediated relationships, which is overlooked by theories that focus only on the relation between individuals and technology. Unlike other theorists who do focus on the societal level, Weber and Durkheim are more concerned with their routine workings, providing a more grounded, everyday, and in this sense realistic understanding of ICTs and social change.

 

Sohn, Dongyoung/Choi, Sejung Marina (2013): Measuring expected interactivity: Scale development and validation. In: New Media & Society 16, 05/2014, p. 856-870. URL: http://nms.sagepub.com/content/16/5/856.abstract .

Abstract: An implicit assumption underlying previous interactivity studies is that every time people use a communication medium (e.g., website) or device (e.g., smartphone), they perceive its interactivity through analyzing it from scratch trait-by-trait. As psychologists have long shown, however, we quite often skip such an intensive analysis, and rely on our expectations or schematic knowledge to perceive/evaluate an object. This study is designed to develop a measure of individuals’ expectation of interactivity toward a medium, called expected interactivity (EI). After specifying three conceptual dimensions underlying EI – sensory, semantic, and behavioral dimensions – scales for capturing them are developed, refined, and validated through multiple studies. Implications for future interactivity research are discussed.

 

Book Reviews

Brock, André (2014): Interrogating information access: Quantitative and qualitative research on digital divides. Review of Richard D. Taylor, Amit M. Schejter (eds) (2013): Beyond broadband access: Developing data-based information policy strategies. New York: Fordham University Press. Review of Jospeh Straubhaar, Jeremiah Spence, Zeynep Tufekci, Roberto G. Lentz (eds) (2013): Inequity in the Technopolis: Race, class, gender, and the digital divide in Austin. Austin, TX: University of Texas Press. In: New Media & Society 16, 05/2014, p. 871-875. URL: http://nms.sagepub.com/content/16/5/871.extract .

Abstract: These two texts present welcome reconsiderations of the digital divide, offering national, international, and locally focused theorizations of the concept. Where Taylor and Schejter present data-based approaches to national-scale information, policy theorization, and implementation, Straubhaar et al. critically examine the social and cultural implications of the digital divide in the southern US “technopolis” of Austin, Texas. Brock analyzes the phenomenon digital devide considering different theories and models.

 

New Media and Society – Heft 6/2014

 

Chess, Shira/Booth, Paul (2013): Lessons down a rabbit hole: Alternate reality gaming in the classroom. In: New Media & Society 16, 06/2014, p. 1002-1017. URL: http://nms.sagepub.com/content/16/6/1002.abstract .

Abstract: Alternate Reality Games can be used to reinforce classroom knowledge by encouraging collective learning practices and focusing on new media literacy skills. An Alternate Reality Game creates a game space from real-world locations by relying on information, both online and offline, to physically involve players in a game “space.” We argue that the affordances of Alternate Reality Games are best integrated within a “play-revise-design” format. By appropriating this emerging format in classroom spaces, we hope to teach students concepts such as new media literacies, the values of “safe failure,” and social learning, while giving students the tools for interactive storytelling.

 

Hall, Jeffrey A./ Pennington, Natalie/ Lueders, Allyn (2013): Impression management and formation on Facebook: A lens model approach. In: New Media & Society 16, 06/2014, p. 958-982. URL: http://nms.sagepub.com/content/16/6/958.abstract .

Abstract: To extend research on online impression formation and warranting theory, the present investigation reports a Brunswick lens model analysis of Facebook profiles. Facebook users’ (n = 100) personality (i.e. extraversion, agreeableness, conscientiousness, neuroticism, openness) was self-reported. Facebook users’ profiles were then content analyzed for the presence and rate of 53 cues. Observers (n = 35), who were strangers to profile owners, estimated profile owner personality. Results indicate that observers could accurately estimate profile owners’ extraversion, agreeableness, and conscientiousness. For all personality traits except neuroticism,
unique profile cues were diagnostic warrants of personality (i.e. indicative of profile owner personality and used to estimate personality by strangers). The results are discussed in relation to warranting theory, impression formation, and lens model research.

 

Kruikemeier, Sanne/van Noort, Guda/Vliegenthart, Rens/de Vreese, Claes H. (2013): Unraveling the effects of active and passive forms of political Internet use: Does it affect citizens’ political involvement? In: New Media & Society 16, 06/2014, p. 903-920. URL: http://nms.sagepub.com/content/16/6/903.abstract .

Abstract: In the time since the rise of the Internet, it has often been claimed that it has the potential to contribute to the quality of democracy by fostering citizens’ involvement in politics. So far, empirical evidence regarding this purported effect has been mixed, and many questions about the consequences of specific forms of political Internet use (PIU) have remained unanswered. This study expands the knowledge about the relation between PIU and political involvement by examining the effect of active and passive forms of PIU on citizens’ political involvement: more specifically, interest and voter turnout during election times. The results obtained from a panel study of a representative sample of the Dutch population (N = 985) reveal a positive relation between particular forms of PIU on the one hand and voter turnout and political interest on the other hand. In addition, for two specific forms of PIU, the positive effect on voter turnout is more prevalent for citizens who exhibit lower levels of political interest.

 

Seo, Hyunjin/Houston, J. Brian/Knight, Leigh Anne Taylor/Kennedy, Emily J./Inglish, Alexandra B. (2013): ‚Teens’ social media use and collective action. In: New Media & Society 16, 06/2014, p. 883-902. URL: http://nms.sagepub.com/content/16/6/883.abstract .

Abstract: This research examined how social self-efficacy, collective self-esteem, and need to belong can be used to predict teens’ use of social media. The particular focus was on how these social psychological variables together with social media use account for variation in teens’ participation in a flash mob – an exemplar of 21st-century collective action. Empirical data come from a survey of teens in a major Midwestern city in the USA. Teens’ need to belong was positively associated with the amount of time they reported spending on social networking sites, even when controlling for gender, race, and household socio-economic status. Both teens’ social self-efficacy and time spent on YouTube were positively associated with their intention to participate in a flash mob in the future. These and other findings are discussed in the context of the role of social media in youth culture and collective action.

 

Shelat, Manisha Pathak/DeShano, Cathy (2013): Digital youth cultures in small town and rural Gujarat, India. In: New Media & Society 16, 06/2014, p. 983-1001. URL: http://nms.sagepub.com/content/16/6/983.abstract .

Abstract: This paper examines youth digital cultures in rural/small town Gujarat, India and brings forth a perspective from the Global South in understanding the net generation. We examine how the location and dominant discourses intersect with digital technologies and re-configure aspects of daily lives, such as study, leisure, and friendship; how youth negotiate their interactions with digital media as one aspect of their larger lifeworlds; and how these negotiations influence cultural practices within structural environments. Youth in this study treat new media and technologies as one limited component of otherwise rich lives and social experiences. While new technologies promote individualistic mobility, Indian youth of small towns and rural places still live in collective social structures that shape their orientations. New media are at the periphery of their lives, as these youth have strong interpersonal connections that are rooted in geographic proximity and active school experiences.

 

Weber, Patrick (2013): Discussions in the comments section: Factors influencing participation and interactivity in online newspapers’ reader comments. In: New Media & Society 16, 06/2014, p. 941-957. URL:
http://nms.sagepub.com/content/16/6/941.abstract .

Abstract: Posting comments on the news is one of the most popular forms of user participation in online newspapers, and there is great potential for public discourse that is associated with this form of user communication. However, this potential arises only when several users participate in commenting and when their communication becomes interactive. Based on an adaption of Galtung and Ruge’s theory of newsworthiness, we hypothesized that a news article’s news factors affect both participation levels and interactivity in a news item’s comments section. The data from an online content analysis of political news are consistent with the hypotheses. This article explores the ways in which news factors affect participation levels and interactivity, and it discusses the theoretical, normative, and practical implications of those findings.

 

Book Reviews

Davisson, Amber (2014): Review of Ken Hillis, Michael Petit, Kylie Jarrett (2013): Google and the culture of search. New York: Routledge. In: New Media & Society 16, 06/2014, p. 1038-1039. URL: http://nms.sagepub.com/content/16/6/1038.extract .

Abstract: Hillis, Petit, and Jarrett begin their project with a question: “What did you do before Google?” (p. 2). Google has become such a ubiquitous part of life both online and off-line that it can be hard to remember where information came from before the search engine existed. The activity of constantly searching for every fragment of information is what the authors identify as the culture of search. That culture is not just about our relationship to Google but about our relationship to the Web in general. The authors argue that the majority of our activity online—from Facebook to Pandora—is about the search for information. The constant process of searching cements and consecrates a societal belief in the importance of the efficient and utilitarian organization of information. What is more, the utilitarian philosophy that underlies search has become naturalized; it is easy to forget that information technologies are designed. Therein lays the difficulty of answering the authors’ question.

 

Varis, Piia (2014): Review of Richard L. Fox, Jennifer M. Ramos (eds) (2012): iPolitics: Citizens, elections, and governing in the new media era. Cambridge: Cambridge University Press, 2012. In: New Media & Society 16, 06/2014, p. 1036-1038. URL: http://nms.sagepub.com/content/16/6/1036.extract .

Abstract: This edited volume on new media and politics sets out to determine if “citizens and politicians engage differently in the political arena as a result of new media,” and “whether the most recent changes in the news and information environment promote democratic ideals” (p. 3). The volume promises to further “our knowledge and understanding of how changes in the media environment continue to affect politics in the United States and across the globe” (p. 18), in which it admittedly succeeds, although the global perspective remains somewhat narrow due to the heavy focus on the United States throughout the book.

 

IV.

Convergence – Heft 3/2014

 

Milioni, Dimitra L./Doudaki, Vaia/Demertzis, Nicolas (2014): Youth, ethnicity, and a ‘reverse digital divide’: A study of Internet use in a divided country. In: Convergence: The International Journal of Research into New Media Technologies 20, 03/2014, p. 316-336. URL: http://con.sagepub.com/content/20/3/316.full.pdf+html.

Abstract: Internet use among young people in multicultural societies is differentiated according to socioeconomic and cultural factors, one of which is their ethnic background. This study is concerned with the unreported case of Cyprus – the last divided country in Europe, with most Greek Cypriots living in the south and most Turkish Cypriots living in the northern part of the island. The study explores two main questions: First, are online experiences of young people in Cyprus shaped by socioeconomic factors, such as gender, education, and income? Second, is ethnicity a defining factor regarding the kinds of activities young people undertake online?
Analysis of data obtained by a representative sample survey of about 350 young adult Cypriots aged 18–24 in both communities suggests the existence of a ‘reverse digital divide’, as the more disadvantaged community engages more often in expression, association, and learning online. This finding provides support for the diversification hypothesis that suggests a compensatory or remedial use of the Internet by disadvantaged youths.

 

Nagy, Peter/Koles, Bernadette (2014): The digital transformation of human identity: Towards a conceptual model of virtual identity in virtual worlds. In: Convergence: The International Journal of Research into New Media Technologies 20, 03/2014, p. 276-292. URL: http://con.sagepub.com/content/20/3/276.full.pdf+html .

Abstract: The current article explores patterns of identity development in virtual worlds, with the aim of introducing a conceptual model of virtual identity. Despite the rapid spread of virtual environments, no model has been developed to date that fully captures this complex entity. Rather than taking a purely social approach, as has been the dominant trend in most prior work, the structural elements used in this current framework incorporate several dimensions and approaches identity as a conglomerate of personal, social, relational and material aspects. Building on an extensive body of the available literature, with the current conceptual model, we intend to provide a comprehensive base on which to further expand theoretically as well as
empirically in future work-related concerning identity in virtual worlds.

 

Beobachtete Journals

Media Perspektiven: http://www.media-perspektiven.de/6896.html
Medien & Komm.wiss: http://www.m-und-k.nomos.de/archiv/2014/
New Media and Society: http://nms.sagepub.com/content/by/year/2014
Convergence : http://con.sagepub.com/content/by/year
Communications: http://www.degruyter.com/view/j/comm_comm.2014
Publizistik: http://link.springer.com/journal/volumesAndIssues/11616

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